Berichte 2008


 

06.01.2008 TUJA Hallencup in Ingolstadt
 
Auch wenn das Gekicke in der Halle nicht unbedingt der „wahre Fußball“ ist, sollte trotzdem unser geliebter SSV unterstützt werden. So dachten auch ca. 150 andere, um 11 Uhr starteten 2 Busse Richtung Ingolstadt. Mit Müchü im PvT-Bus (undichter Linienbus – mehr als Kult) erreichten wir 90 Minuten später die Saturn-Arena, naja und was soll man sagen, 20-30 grüne Autos warteten auch bereits... Für ein Hallenturnier völlig überzogen, die armen Steuergelder.
Gemeinsam marschierten wir Richtung Jahn-Block, unsere ersten Worte: SCHEIß DSF !
Herrlich. Nun wurden auch mal die anderen Fanblöcke unter die Lupe genommen:
Duisburg: 5 Leute
Fürth: so gut wie nix
Offenbach: 20 Leute
Burghausen: paar komische Gestalten
Ingolstadt: paar Audifans
St. Pauli: Block recht gut gefüllt, Stimmung hätte insgesamt besser sein können
Kassel: 200 Leute, ziemlich gute Stimmung, sehr abwechslungsreich
Laut Kommerzsender machten wir am „meisten Rabatz“, bestätigten auch am nächsten Tag paar Arbeitskollegen.
Nach dem die ersten beiden Spiele gegen Wacker und Offenbach siegreich absolviert wurden, stand man bereits als Halbfinalteilnehmer fest. Das letzte Vorrundenspiel verlor man mit 4:2 gegen Fürth, Halbfinale gegen Ingolstadt und Spiel um Platz 3 gegen Burghausen verlor man dann auch recht deutlich, was die Stimmung jedoch nicht minderte. Gegen den anwesenden Sportsender wurde nun auch öfters und lauter gehetzt, was Frank Buschmann etwas nervte. So gab es böse Blicke Richtung Jahn-Fans *g*.
Insgesamt ein recht netter Sonntag, gegen 22 Uhr erreichte man die Domstadt.
 
 
Malta (08.02.2008 – 11.02.2008)
 
08.02.2008: San Gwann vs. Rabat A., 1:1 (BOV Second Division Malta), Centenary Stadium
 
Malta, eine kleine Insel südlich von Sizilien. Auch dort wird Fußball gespielt, so konnte mich Obi für ein verlängertes Wochenende schnell überreden. Die illustre Reisegruppe wurde mit Zico und Marc aus Aalen abgerundet. Um 8.44 Uhr erfolgte die Abfahrt mit dem Zug vom Regensburger Hauptbahnhof für Zico, Obi und mich. Das einzige Problem nur, dass das Bayernticket erst ab 9 Uhr gilt.
No risk, no fun – so dachten nur Obi und ich, Zico löste ein Ticket bis Eggmühl. Um 8.56 Uhr tauchte dann der Schaffner auf, das Wort „Kulanz“ kannte er nicht, also Pech gehabt. Wir teilten unser Bayernticket mit einem arabischen Studenten, er wollte sogar mit dem Schaffner verhandeln, half aber alles nichts. So wurde das Tour-Budget von Obi und mir etwas belastet, kann man nix machen, Schwamm drüber.
Endlich in Freising angekommen, von dort mit dem Bus Nr. 635 bis Terminal 2 und gegen halb 11 den Franz-Josef-Strauß-Flughafen erreicht. Marc aus Aalen erwartete uns bereits, Flugtickets geholt und anschließend ein Bierchen vor dem Abflug getrunken.
Gegen halb 12 checkten wir ein, mit an Bord u. a. die Mannschaft des VfR Aalen um Edgar „Euro-Eddy“ Schmitt, welcher uns sogar begrüßte ^^.
Noch kostenlos Kaffee geschlürft und rein ins Flugzeug der Air Malta. Die 2 Stunden bis Malta wurden mit Essen und Cartoons (Roadrunner vs. Koyote allèz *g*) gut rübergebracht.
Wetter bei Ankunft beschissen, Regen und Wind, hatte ich mir etwas anders vorgestellt.
Um den Kultfaktor auf dieser Tour zu erhöhen, wurde entschieden, einen Mietwagen zu nehmen, als Fahrer fungierte Zico. Auto (Hyundai) bei Avis abgeholt, nach 5 Minuten das Auto aufbekommen, nach weiteren 5 Minuten den Rückwärtsgang reingebracht und ab ins Vergnügen Linksverkehr. In Valletta auf einer klitschnassen Straße ohne Profil erst mal bisschen umhergerutscht, gegen 16 Uhr unser Hotel „Plevna“ in Sliema erreicht. Eingecheckt und etwas frisch gemacht und kurz vor 17 Uhr wieder aufgebrochen, stand heut bereits das 1. Spiel auf dem Plan. Wieder die Straßen unsicher gemacht und bemerkt, dass die Drehzahl trotz normalen Fahrens immer höher wird (teilweise 7000 Umdrehungen). Erst nix dabei gedacht, aber als plötzlich ein beißender Gestank aufkam und wir im Kreisverkehr fast stehen blieben, einigten wir uns, den kommenden Berg nicht mehr hochzufahren, sondern den Hyundai abzustellen, da wohl das Getriebe im Arsch ist, obwohl wir nur 40 km gefahren sind. Irgendwie möchte man gleichzeitig lachen und weinen, einerseits Kult, auf der anderen Seite total beschissen, konnte man sich nun nicht mehr fortbewegen. Der Gestank wurde immer schlimmer, Aussteigen war bei strömenden Regen nicht möglich, also bei Avis angerufen und das Problem beschrieben. 20 Minuten später kam dann auch jemand – mit dabei ein neuer Wagen (Fiat). In Deutschland wäre nun der ganze Papierkram losgegangen, aber nicht in Malta. Man wurde regelrecht aufgefordert, ins neue Auto einzusteigen und loszufahren. Da lassen wir uns nicht zweimal bitten, also auf nach Ta’Qali zum Centenary Stadium. Der Weg allerdings schwerer als erwartet, die Straßen überschwemmt, Schlaglöcher und sonstige Hindernisse. Irgendwann die Flutlichter entdeckt und das Stadion kurz nach 19 Uhr erreicht. Leider sah man nicht die komplette 2. Halbzeit von Zurrieq gegen Balzan, so hieß unser Spiel für den Länderpunkt San Gwann gegen Rabat. Die „Gäste“ ziemlich trinkfreudig, ein lustiger Geselle holte für seine Freunde mindestens ein Dutzend Schnaps, Kultperson. 1. Halbzeit ohne Tore, nach Wiederbeginn Platzverweis für San Gwann, Rabat nun am Drücker, aber eine Viertel Stunde vor Ende Elfmeter für San Gwann, welcher absolut lächerlich war, denn der Spieler rutschte auf dem Kunstrasen nur weg.
Sicher verwandelt, doch Rabat machte im Gegenzug den Ausgleich, welcher die Fans von Rabat ziemlich geil zum Ausflippen brachte. In der Endphase noch halbe Ausschreitungen auf dem Platz und der Tribüne, auf Malta eben nur Emotionen *g*. Spiel zu Ende, Länderpunkt Malta in der Tasche. Letzte Viertelstunde sehr geil, dafür leidet man gerne bei peitschendem Regen und Wind.
Zurück zum Auto und Richtung Hotel, naja nicht ganz. Wir landeten in Hamrun und holten uns ne Pizza zum Mitnehmen. Kurios die Preise: 3,83 Euro, 1,17 Euro etc. Hier wurde 1:1 umgerechnet, sehr vorbildlich. Irgendwann doch noch unser Hotel erreicht und das Auto am Meer abgestellt, welches sehr unruhig war und hohe Wellen an die Felsen klatschen ließ.
Jeder war nun etwas erschöpft, also ab ins Bett.
 
09.02.2008: Birkirkara FC vs. Hamrun Spartans FC, 5:0 (BOV Premier League Malta), National Stadium
 
Um 9 Uhr aufgestanden und runter in den Frühstücksraum, wo bereits Zico und Marc warteten. Das Buffet wunderbar, es gab so ziemlich alles, was das Herz begehrte, also Magen mit Nahrung vollgepumpt. Anschließend zum Auto und Meer, wo Obi den Plevna Beach Club erkundete und fast von einer Welle erfasst worden wäre, wenn er 1 Minute länger geblieben wäre. Unglaubliche Naturgewalt.
Unser nächstes Ziel Valletta, etwas Kultur stand auf dem Programm. Wunderschöne Kirche, enge Gassen, dazu ein Milchshake und das Wetter nun auch wieder gut, was will man mehr. Interessant noch, dass jeden Tag um 12 Uhr von einer Art Burg aus einer Kanonenkugel geschossen wird, kann man anschauen.
Nun war es wieder Zeit für Fußball, erneut in Ta’Qali, aber diesmal im National Stadium. Die Anfahrt bei Tageslicht genauso mysteriös wie bei Nacht, nur die Schlaglöcher und Straßen, die wohl in Kabul nicht besser sind, konnten genauer beobachtet werden. Sehr interessant noch eine Weggabelung mit einem Schild Richtung Rabat. An sich normal, nur direkt darunter ein Grabstein mit R.I.P. ^^. Ein Zeichen?
Nach diesem Spektakel weiter Richtung Nationalstadion, welches pünktlich zum Spiel erreicht wurde. Zur Halbzeit führte Birkirkara mit 1:0, in der 2. Hälfte nochmals 4 Tore, so wurde es ein eindeutiger Sieg.
Spiel vorbei, was macht man da? Richtig, wieder bisschen Kultur. Diesmal die alte Hauptstadt Mdina und die Nachbarstadt Rabat, welche arabisch geprägt und wirklich sehenswert sind. Als wir wieder zurück zum Hotel wollten, landeten wir irgendwie am Westende der Insel in der Stadt Bańßrija. Vermuten, dass wir die ersten und einzigen Touristen in diesem Ort waren *g*. Erwähnenswert aber noch, dass es dort einen „kleinen Supermarkt“ gab, wo wir uns Getränke und Süßigkeiten erwarben. Ich kaufte mir eine maltesische Spezialität namens Qaghaq Tal-Ghasel. Diese Teile sind rund und schmecken so ähnlich wie Lebkuchen, also gar net so übel. Marc komplettierte indes seine Münzsammlung, indem wohl das Halbe Dorf im Supermarkt versammelt war und nach einer 1-Cent-Münze suchte. Sehr hilfsbereite und freundliche Leute.
Nun fanden wir aber unser Hotel, im Zimmer Bundesligaergebnisse im RTL-Text angeschaut und geduscht, ehe man sich um 19 Uhr wieder in der Lobby traf. Diesmal ein paar Meter geschlendert und in einem anderen Hotel im Restaurant gespeist. Anschließend ging es in einem Pub, wo zu humanen Preisen ein ciderähnliches und guinnessähnliches Bier, sowie ein paar Carlsberg aus der Dose vernichtet wurden. Zum Abschluss trank man noch in der Hotelbar ein einheimisches Cisk Lager und quatschte etwas mit einer Praktikantin aus Dresden, sowie einem englischen Typen, der sehr fußballinteressiert war. Mittlerweile 1 Uhr, in 7 Stunden schon wieder Abfahrt zum nächsten Fußballspiel, also pennen.
 
10.02.2008: Mgarr U. vs. Senglea A., 3:1 (Under 16 APS Bank League Section C Malta), Luxol Stadium
10.02.2008: Floriana FC vs. Msida St. Joseph FC, 2:3 (BOV Premier League Malta), Victor Tedesco Stadium
10.02.2008: St. Patrick vs. St. George’s, 4:1 (BOV First Division Malta), Hibernians Ground
 
Kurz nach 8 Uhr, etwas müde vom Vorabend, aber alles im grünen Bereich. Unser 1. Ziel am heutigen Sonntag das Luxol Stadium in Pembroke. Stadion sehr schnell gefunden, so war man um halb 9 der erste Gast. Der Torwart von Mgarr machte sich warm bzw. wurde eingeschossen und zeigte einige Unsicherheiten. Konnte wohl heute ziemlich torreich werden...
9 Uhr Anpfiff, 5 Minuten später nach einer Notbremse die rote Karte für Senglea und das 1:0 für Mgarr, welche zur Halbzeit mit 3:1 führten. „Unser“ Torwart bekam 1 Schuss (Freistoß) aufs Tor – und der war drin.
Die 2. Halbzeit torlos, aber nicht weniger langweilig, denn bei Mgarr entdeckten wir den Spieler mit der Nr. 3, welcher Obi’s jüngerer Bruder sein könnte *g*. Jede Aktion am Ball wurde gehuldigt, aber der Trainer zeigte wenig Sachverstand, als er ihn kurz vor Ende auswechselte.
Nächstes Ziel das Victor Tedesco Stadium in Hamrun, dort fand heute der Knaller der 1. Liga zwischen Floriana und Msida statt. In der Vereinsgaststätte wurde getrunken und gespeist, ca. eine halbe Stunde vor Anpfiff wurden Stühle zusammengeräumt, Türen verschlossen und Kühlschränke umgedreht. Außerdem standen plötzlich ca. 15 Polizisten im Lokal. Also auf ins Stadion und erst mal aufs Dach rauf, von man eine ziemlich gute Aussicht hatte. Erwähnenswert noch, dass es einen (!) Floriana Hooligan gibt, Einzelkämpfer ^^.
Floriana hängte noch 2 Zaunfahren auf und ein Typ schloss seine selbstgebastelte Hupe an eine LKW-Batterie (!) an. Interessant, ob man damit in Deutschland ins Stadion kommt *g*.
1. Halbzeit torlos, ein eher langweiliger Kick. Marc und ich verließen das Dach und setzten uns zu Obi und Zico. Floriana geht mit 1:0 in Führung, Msida dreht das Spiel, dann das 2:2. Letztendlich gewann Msida mit 2:3, ein geiler Torjubel der Gästefans (ca. 100) war die Folge, eine Sitzschale wurde sogar ausgerissen und durch den Block geschleudert, der Hardcore-Pöbler vom Msida, der der Bruder von Räuber Hotzenplotz sein könnte, völlig aus dem Häuschen ^^.
Nach Abpfiff sofort zum Auto und Richtung Paola, wo ein Spiel im Hibernians Ground auf uns wartete. St. Patrick gewann gegen St. George’s mit 4:1, somit war die 1. – 3. maltesische Liga komplettiert.
Mittlerweile fanden wir uns auf den schlecht ausgeschilderten Straßen Maltas ziemlich gut zurecht, das Hotel wurde sehr schnell gefunden. Am Abend erkundeten wir Sliema wieder zu Fuß, ein nettes Restaurant wurde auserkoren und wir verfolgten bei Pizza und Bier das Finale vom Afrikacup. In der Hotelbar wurde noch ein letztes Bier auf Malta getrunken, gegen halb 11 ab aufs Zimmer. Obi und ich schauten noch etwas Spiegel TV, dann wurde der Flimmerkasten ausgemacht, musste man doch am nächsten Tag um 7 Uhr Richtung Flughafen aufbrechen, welcher nach ein paar Irrwegen dennoch sicher erreicht wurde (insgesamt ein großes Lob an Zico fürs Fahren). Autoschlüssel bei Avis abgegeben und eingecheckt. Rückflug recht ereignislos, gegen 11.40 Uhr landeten wir in München. Marc verabschiedete sich von uns, Zico, Obi und ich fuhren mit dem Bus nach Freising und von dort mit dem Zug nach Regensburg. So schlecht die Tour begann, umso besser wurde sie von Tag zu Tag.
 
 
24.02.2008: VfB Germania Halberstadt vs. Chemnitzer FC, 2:3 (Oberliga NOFV-Süd), Friedensstadion Halberstadt
 
Etwas gerädert (American History X und Boxkampf vom kleinen Klitschko sei Dank) traf man sich 9.20 h am Parkplatz vom Jahnstadion. Dort warteten bereits Mietwagenkönig Obi, Zico (Getriebe-Experte für maltesische Autos ;-) und Stigsi auf mich. Unser Ziel heute Halberstadt in Sachsen-Anhalt. Nach einer sehr unterhaltsamen Fahrt mit viel Partymusik und lustigen Gesprächen erreichten wir gegen 13 h Halberstadt. Hmm, an einer Ampel 3 Polizeiautos, welche Richtung Mc Donald’s fuhren. Da wir natürlich alle leidenschaftliche Gaffer sind, verfolgten wir die Cops, aber nach einem Raub oder Geiselnahme schaute es dort nicht aus, also wieder zurück auf die Hauptstraße mit Ziel Friedensstadion. Nach ein paar Minuten Fahrt erneut einige Autos der Grünen entdeckt, welche wohl auf dem Weg zum Stadion waren, also einfach hinterher. Auf dem Weg einige gut „durchtrainierte Herren“ gesichtet und kurz vor halb 2 das Stadion erreicht. Auto in einer Seitenstraße abgestellt und rein ins Vergnügen. Rostbratwurst wurde auch noch getestet, wurde von mir als „gut“ eingestuft, den anderen schmeckte es nicht so.
Kurz vor 14 h Plätze eingenommen, 1218 Zuschauer heute anwesend, davon schätzungsweise 200 – 250 Leute aus Chemnitz, welche zum Intro einige Doppelhalter präsentierten, mich persönlich von der Lautstärke aber nicht überzeugen konnten. Nach 5 Minuten die Führung für die Gäste durch Steven Sonnenberg, welcher knapp 30 Minuten später erneut traf. Der Zwei-Tore-Vorsprung war jedoch nur von kurzer Dauer, denn in der 39. Minute viel der Anschlusstreffer. Kurz nach Wiederbeginn das 2:2, Halberstadt konnte nun wieder auf einen Sieg hoffen, allerdings nur 3 Minuten. Nach einer guten Parade des Germania-Torhüters staubte Marcel Schlosser vom CFC zum 2:3 ab. Der Gastgeber hatte noch einige gute Torchancen, doch ein weiteres Tor sollte nicht mehr fallen, Auswärtssieg für die Blauen aus Chemnitz. Raus aus dem Stadion und rein ins Auto und Radio an, Ergebnisse der 2. Bundesliga waren nun angesagt. Ergebnisse waren intus, also legte man eine CD mit Partymusik ein. Die meistgespieltesten Titel auf der Rückfahrt „Das Rote Pferd“ und „Heid gibt’s a Rehragout“, Kult. Ab 18 h hörte man dann Bundesliga auf Bayern 1, ehe man anschließend wieder unsere Klassiker einlegte und gegen 20 h das Jahnstadion erreichte. Auf dem Weg dorthin wurden jedoch alle Fenster runtergekurbelt und das „Rehragout-Lied“ voll aufgedreht. Einigen anderen Auto- und Fahrradfahrer hats gefallen *g*. Obi fuhr mich noch heim (merce dafür), ein toller Sonntagsausflug nach Sachsen-Anhalt war vorbei.
 
 
27.02.2008: FC Bayern München vs. TSV 1860 München, 1:0 n. V. (DFB-Pokal Viertelfinale), Allianz-Arena
 
Als das Viertelfinale des DFB-Pokals ausgelost wurde und Bayern München als 1. Verein genannt wurde, war mir klar, dass es mal wieder Zeit wird, ein Spiel der Roten aus München anzuschauen, der Gegner war egal. Das nächste Los wurde gezogen – die Löwen – brisante Partie. Karten wurden rechtzeitig gesichert und so machte man sich an einem Mittwoch Abend mit Looty und Matze R. im RWB-Bus auf den Weg nach Fröttmaning zum 204. Stadtderby. Kurz vor 20 h die Arena erreicht, raus aus den Bus und Richtung Eingang. Gegen 20.15 h nahmen wir unsere Stehplätze im Unterrang der Nordkurve ein, über uns die Löwen-Fans. Um halb 9 wars endlich soweit, die Gladiatoren liefen ein, und in der Südkurve eine sehr geile Choreographie. Von den „Gästefans“ konnten ein paar Bengalen entdeckt werden, feine Sache.
Die 1. Halbzeit eine ziemlich langweilige Angelegenheit, Toni Kroos hatte eine Großchance, als er alleine aufs Tor zulief, aber es fehlten wohl die Nerven. Und man bekam irgendwie das Gefühl, dass Schiedsrichter Gagelmann wohl noch öfters in den Mittelpunkt rücken wird...
Nach der Pause wurde Franck Ribery eingewechselt, die Roten nun am Drücker. Luca Toni versenkte den Ball im Tor, doch der Unparteiische entschied auf Abseits. In der Schlussphase Ampelkarte für den Italiener mit der Nummer 9, nach 90 Minuten 0:0 – Verlängerung!
Die Löwen in der Überzahl, aber auch nur bis zur 111. Minute – wiederholtes Foul von Benni Schwarz, ab zum Duschen. Wir schreiben das eigentliche Ende der Verlängerung, jeder der 69.000 Zuschauer rechnet wohl mit einem Elfmeterschießen. Letzter Angriff der Bayern, Miroslav Klose wird auf der Strafraumlinie umgesäbelt, Peter Gagelmann zeigt auf den Punkt. Ribery schnappt sich den Ball und versenkt ihn rechts unten im Eck, großer Jubel bei Spieler und Fans, aber zu früh gefreut. Der Schiri ließ den Strafstoß wiederholen, da einige Bayern-Spieler etwas voreilig in den 16er liefen. Empörung auf Platz und Tribüne, wüste Beschimpfungen gegen den Unparteiischen waren die Folge. 2. Versuch, der Franzose läuft erneut an, aber diesmal eiskalt in die Mitte gelupft, einfach nur geil, grenzenlose Freude bei den Roten, Enttäuschung bei den Löwen, welche sich in der 124. Minute nochmals durch ein Frustfoul an den Torschützen dezimierten.
Spiel vorbei, glücklicher aber verdienter Sieg für den FCB, Einzug ins Halbfinale. Die roten Kicker wurden noch gebührend gefeiert, raus aus der Arena und Richtung Bus. Polizei am heutigen Tage mit Großaufgebot, es blieb bis auf ein paar Pöbeleien sehr ruhig. Kurz vor Mitternacht Abfahrt Richtung Regensburg, im Bus etwas gedöst und gegen halb 2 wieder angekommen. Ich bekam von Looty noch ein Privattaxi nach Hause (vielen Dank), um Viertel nach 2 lag man erschöpft, aber zufrieden im Bett. Stimmungsmäßig hätte ich mir mehr erwartet bzw. mehr Emotionen auf den Rängen, sonst wars im Großen und Ganzen eine brisante und interessante Partie.
 
01.08.2008: DSV Leoben vs. SKN St. Pölten, 2:1 (2. Liga Österreich), Stadion Donawitz
 
Dank Frühschicht war nun auch mal Freitag Abend 2. Liga in Österreich möglich. Kurz vor 13.30 h holte mich Obi bei meiner Arbeit ab, mit an Bord des Mietwagens Burgi und Moritz. Unser heutiges Ziel war Leoben, eine beschauliche Stadt in der Steiermark.
Kurz vor der österreichischen Grenze noch das Pickerl und Proviant gekauft. An der Kasse war das Objekt der Begierde heute ganz klar die „Lizenz zum Befahren von österreichischen Autobahnen“, auf diesen selber dann aber gar net so viel los, trotz Ferienbeginn. Einige Baustellen und heftiger Platzregen bremsten uns etwas ein, aber Leoben und das Stadion problemlos gegen 17 Uhr erreicht.
Auto wurde in einer Seitenstraße in Stadionnähe abgestellt, Tribünenkarte gesichert und rein ins Vergnügen. Der Ground konnte sofort begeistern, liegt sehr idyllisch zwischen Berge und Wälder. An Essen fehlte es auch nicht. Von der typischen Stadionwurst bis hin zur Pizza gab es so ziemlich alles, was das Herz begehrte.
18 h, es ging endlich los. Zum Intro zeigte die „Green Elite“ (Leoben-Fans) etwas grünen und schwarzen Pyro, wusste zu gefallen. Die „Wolf Brigade“ aus St. Pölten supportete fast das ganze Spiel durch. Mit knapp 20 Leuten eine kleine, aber feine Gruppe. Auf der Tribüne waren ca. weitere 30 Gästefans zu erblicken.
Vom Spiel selbst gibt es nicht viel zu berichten, zur Halbzeit führte der Gastgeber mit 1:0.
Eine Viertelstunde nach Wiederanpfiff das 2:0, in der 70. Minute der Anschlusstreffer. Hoffnung keimte bei den Gästen auf, doch Leoben rettete den knappen Vorsprung vor knapp 700 Zuschauern über die Zeit.
Der Heimsieg wurde von der „Green Elite“ erneut mit Pyro gefeiert. Nach dem Spiel rasch zum Auto und via Landstraße zurück auf die Autobahn. In Haag machten wir ne Pause beim goldenen M, nach der Hauptspeise gabs noch für jeden einen Eisbecher, denn wie Obi immer so schön sagt: „Eine Tour ohne Eis ist keine Tour“ *g*
Mietwagen wurde auch noch mit Sprit gefüttert, dann brachen wir wieder Richtung Deutschland auf. Hitzige (politische) Diskussionen entwickelten sich nun zwischen Obi und Burgi, ich schlief irgendwann ein, war mittlerweile knapp 20 Stunden auf den Beinen. Auf Höhe Straubing wurde ich wieder wach, die Diskussionen nahmen kein Ende ^^.
In Rosenhof stiegen Moritz und ich aus. Dieser wurde noch in ein Dorf namens Mintraching gefahren, für mich folgte dann eine ca. 15 km lange Heimfahrt mit fast leerem Tank, der glücklicherweise noch bis nach Hause hielt. Viertel nach 1 landete man müde, aber zufrieden im Bett, in 7 Stunden war man wieder wach – Auswärtsfahrt Aalen stand auf dem Plan.
 
03.08.2008: FSV Erlangen-Bruck vs. TSG Thannhausen, 3:3 (Bayernliga), Sportplatz Bruck
 
Eigentlich sollte es heute nach Liechtenstein, genauer gesagt zu FC Vaduz gegen die Grasshoppers aus Zürich gehen. Ein gewisser Herr (Name der Redaktion nicht bekannt ;-) sperrte sich aus seiner Wohnung aus, deshalb wurde daraus nichts.
Naja, kann man nicht ändern, aber der Ball rollt ja auch noch woanders. Somit fuhren Olli, Bronsky und ich nach Erlangen, wo heute der Kracher gegen Thannhausen stattfinden sollte.
Nach einer ereignislosen Fahrt erreichte man alsbald die mittelfränkische Stadt, Spielstätte wurde dank Navi auch sofort gefunden.
Da wir über 1 Stunde vor Spielbeginn im Ground waren, hatten wir noch genug Zeit für Stadionrunde(n) und Bratwurst (schmeckte mir persönlich ganz gut, sehr würzig). Die Steaksemmel war laut Olli eher nicht zu empfehlen. Erstaunlicherweise waren bei diesem Kick auch einige „Hoppergrößen“ vor Ort, einer von ihnen fotografierte uns sogar. Kult.
Endlich 16.00 h, Anpfiff. Weil ich bei einem Online-Wettanbieter auf die Heimmannschaft tippte, schlug mein Herz an diesem wunderschönen Sonntagnachmittag natürlich für Erlangen.
Hmm, Fazit nach 45 Minuten: 0:3 für Thannhausen. Ja, ich gebs zu, hab keine Ahnung von Fußball -.- ^^. Trotz des Rückstandes hatte ich aber immer noch Hoffnung – remember Champions-League-Finale Liverpool gegen AC Mailand, Halbzeit 0:3…
In der 2. Hälfte nun Erlangen am Drücker, binnen 10 Minuten (58.; 59. und 68.) schafften sie 3 Tore, nun wieder Hoffnung (für mich).
Nun ging es in die Schlussphase, Erlangen überlegen, wollte das Spiel unbedingt drehen. In der 89. Minute ein Kopfball an die Latte, der Ball springt zurück, Schuss eines Erlangers, Innenpfosten und dem Gästetorwart direkt in die Arme. Unfassbar, ich war schockiert, ebenso die 550 Zuschauer. So blieb es am Ende beim doch gerechten Remis, brachte mir aber nichts, leider kein Geld gewonnen, dafür ne klasse Partie erlebt.
Zurück zum Auto und gegen halb 8 wieder Regensburg erreicht.
 
 
17.08.2008: SC Eltersdorf vs. SV 1873 Nürnberg-Süd, 1:1 (Landesliga Mitte), Sportfeld Eltersdorf
 
Sonntag ist meist Landesliga-Tag. Mit Burgi ging es heute nach Eltersdorf bei Erlangen. Auf einer noch ereignislosen Hinfahrt via Nürnberg und Fürth, erreichte man alsbald den Bahnhof von Eltersdorf, welcher vom Sportfeld knapp 5 Gehminuten entfernt ist (Ausschilderung vorhanden).
Ground betreten, Runde um das Spielfeld gemacht und sich auf einer Bierbank niedergelassen. Dazu noch Sonnenschein, was will man als Hopper mehr?
Ein Fußballspiel muss natürlich noch stattfinden – pünktlich um 17 Uhr wurde die Partie gegen den Aufsteiger aus Nürnberg-Süd angepfiffen.
Vor knapp 250 Zuschauern erzielte der Gastgeber in der 25. Minute das 1:0, was auch gleichzeitig der Halbzeitstand war.
Die Bratwurstsemmel schmeckte auch, wahlweise konnte man eine Wurst (1,50 Euro) oder 2 Würste (dann 2,50 Euro) nehmen.
Nach dem Pausentee machte die engagierte Mannschaft von Nürnberg-Süd mehr Druck und erarbeiteten sich ein paar Torchancen. Knapp 20 Minuten vor Ende dann Foulelfmeter für die Gäste, welcher sicher verwandelt wurde. Nürnberg wollte nun 3 Punkte, konnten jedoch keinen weiteren Treffer erzielen, womit es beim leistungsgerechten 1:1 blieb.
Nach Spielende begann für Burgi und mich nun das „eigentliche Chaos“. Wir betraten den Zug Richtung Nürnberg Hbf, der Zug endete jedoch wegen Bauarbeiten in Fürth. Kurz vor Fürth Hbf machte der Schaffner die Durchsage, dass auf Gleis 2 ein Zug Richtung Nürnberg weiterfährt. Am Bahnhof selber dann die Durchsage, dass ein von Würzburg kommender Zug auf Gleis 6 Richtung Nürnberg fährt, also dort eingestiegen.
Burgi sah dann von Weiten auf Gleis 3 einen abfahrenden Zug mit der Aufschrift „Nürnberg“, was uns etwas stutzig machte.
Unser Zug setzte sich in Bewegung, kurz darauf: „Herzlich Willkommen im Zug … nach Würzburg.“
Merda, was soll der Mist? Deutsche Bahn hatte wohl am heutigen Tag nen Clown zu viel gefrühstückt…
Am nächsten Pissbahnhof also wieder raus, 5 Minuten später ging zum Glück ein Zug zurück. In Fürth dann sicherheitshalber die U-Bahn betreten, die pünktlich in Nürnberg ankam.
Nach anschließend ereignisloser Heimfahrt erreichte man 2 Stunden später als geplant etwas verärgert Regensburg.
 
22.08.2008: SV Etzenricht vs. FC Dingolfing, 4:0 (Landesliga Mitte), Siegfried-Merkel-Platz
 
Freitag Abend ist die beste Zeit für Landesliga Mitte, also auf nach Etzenricht. Bronsky stellte sein Auto, mit dabei Burgi und ich.
Kurz nach 18 h erreichte man den „besseren Sportplatz“. Nach einer Platzrunde entschied man sich, auf den Bierbänken Platz zu nehmen und von dort das Spiel zu verfolgen.
Vor knapp 320 Zuschauern erzielte der Gastgeber in der 44. Minute per Foulelfmeter das 1:0, was zugleich auch der Halbzeitstand war.
In der Pause genehmigte ich mir ein Bier und eine Bratwurstsemmel, die mich nicht überzeugen konnte, da die Würste nicht ganz durchgebraten waren.
In der 2. Hälfte das gleiche Bild, Etzenricht am Drücker, Dingolfing ohne Chancen.
In der 62. und 65. Minute ein Doppelschlag, 5 Minuten vor Ende dann das 4:0 für die Heimmannschaft.
Spiel zu Ende, starker Regen setzte ein. Dies ist zu erwähnen, weil Bronsky’s Gefährt nur einen funktionsfähigen Scheibenwischer hat ^^.
Man tastete sich so einigermaßen auf Landstraße und Autobahn voran, Aquaplaning setzte mittlerweile ein, welches so stark war, dass ich dass Wasser am Boden des Autos spürte ^^.
Kurz vor halb 10 erreichte man wieder die OMV-Tanke in Regensburg.
 
23.08.2008: SC Paderborn 07 vs. SSV Jahn Regensburg, 3:1 (3. Liga), Paragon-Arena
 
Dank wochenlanger Frühschicht viel mir der Treffpunkt um kurz vor 6 h in der Früh nicht schwer. Heute stand unser 2. Auswärtsspiel auf dem Programm. Kurz nach 6 Uhr setzte sich der Bus Richtung Ostwestfalen in Bewegung.
Nach einigen Raucher- und Pinkelpausen erreichte man kurz nach halb 1 den hässlichen Neubau des SC Paderborn, wofür man auch noch 9 bzw. 11 Euro Eintritt bezahlen musste. Innen das gleiche Bild, seelenloser Einheitsbau, Aufhängen von Zaunfahren unmöglich bzw. verboten… ohne Worte.
Einzig positiv an diesem Neubau ist, dass die Fanblöcke direkt hinterm Tor sind und komplett aus Stehplätzen bestehen.
Um 14 h erfolgte der Anpfiff, im Gästeblock waren ca. 60 Leute anzutreffen. In der 10. Minute zeigte der Schiri auf den Punkt für den Gastgeber. Der Elfer wurde souverän verwandelt, das 1:0 auch gleichzeitig der Pausenstand.
20 Minuten nach Wiederbeginn machte unser Torwart Bastian Becker außerhalb des Strafraums ein Handspiel, welches die rote Karte und den 1. Einsatz in der 3. Liga für Rouven Sattelmeier zur Folge hatte.
In der 70. Minute dann Elfmeter für unsere Rothosen, den Tobi Zellner eiskalt verwandelte.
Die Freude über den Ausgleich hielt allerdings nicht lange an, den 6 Minuten später die erneute Führung für die Gastgeber, welche dann 2 Minuten vor Ende auch noch das 3:1 erzielten, was gleichzeitig der Endstand war.
Trotz der 1. Saisonniederlage war die Stimmung im Gästeblock gut, der Support war auch durchgehend und die Mitmachquote lag wohl schätzungsweise bei 95 %.
Nach dem Spiel noch brav von unseren Kickern verabschiedet und rein in den Bus, wo man nun am Radio die 1. Bundesliga verfolgte und entsetzt zur Kenntnis nehmen musste, dass der Milliardärs-Verein aus Hoffenheim alleiniger Tabellenführer ist.
RWB-Mane zeigte auf der Heimfahrt, dass er wirklich „den schönsten Arsch der Welt“ hat, Kult ohne Ende. Hauptsächlich las ich bei meinem kommunistisch veranlagten Sitznachbarn im Buch „Abenteuer Groundhopping“ mit ;-)
Nach einigen Pausen erreichten wir kurz nach 22 Uhr die OMV-Tanke beim Jahnstadion.
 
 
24.08.2008: FC Rot-Weiß Erfurt II vs. FSV Zwickau, 2:0 (Oberliga NOFV-Süd), Sportforum Grubenstraße
 
Gestern um kurz nach 22 Uhr aus Paderborn vom Jahn-Auswärtsspiel zurückgekommen, ging es heute um 10 h Richtung Erfurt zum o.g. Oberliga-Spiel. Mit an Bord des 29 Euro-Autos Obi (der Fahrer), Turmi (der Navigator), Burgi (der Pöbler ;-) und Marcel, der wie ich am heutigen Tage keine Funktion ausübte, höchstens das Ablassen von Gasen und Gerüchen ;-).
Kurz nach 13 h erreichten wir inkl. Irrfahrt wegen Baustellen die Grubenstraße. Das Stadion befindet sich in der Nähe einer Aral-Tanke, das Auto konnte kostenlos bei der Norma abgestellt werden.
An der Kasse wurde man gleich mal zur Sau gemacht, denn bei 3 Euro Eintritt war wohl ein 10-Euro-Schein ein „zu großes“ Zahlungsmittel ^^.
Der obligatorische Wursttest musste natürlich auch gemacht werden. 1,50 Euro ist ein fairer Preis, der Geschmack war auch gut, nur der Senf schmeckte mir irgendwie nach Essig (?).
Aus Zwickau konnten am heutigen Sonntag knapp 100 Gäste begrüßt werden, wovon ca. 40 Stück meist durchgehend für Stimmung sorgten. Zur Halbzeit führte der Gastgeber nach einem sehenswerten Treffer mit 1:0, Spiel selbst langweilig. In der 2. Hälfte wurde es nicht wirklich besser, kurz vor Spielende das 2:0, der Sieg für RWE war damit besiegelt.
Nach dem Spiel raus aus dem Stadion, diesmal aber mit Umwege zum Parkplatz, da eine Straße abgeriegelt wurde. Der o. g. Pöbler sorgte für lustige Sätze und gute Stimmung im Auto, an der Frankenwald-Raststätte wurde noch eine Pause beim Burger König eingelegt. Gegen 19.20 h erreichte man das Jahnstadion.
 
15.11.2008: FC Kickers Offenbach vs. SSV Jahn Regensburg, 1:1 (3. Liga), Stadion Bieberer Berg, 7013 Zuschauer
 
Samstag, 6 h morgens: „Normale“ Leute schlummern noch tief und fest, nicht aber Fußballfans. Heute folgten wir unseren gebliebten SSV nach Hessen. Nach dem man sich um kurz vor 7 am Regensburg Hbf traf, ging es um 7.20 h weiter mit dem Zug nach Offenbach via Nürnberg, Würzburg und Hanau – natürlich mit grüner Begleitung, welche uns nicht aus den Augen ließen.
Kurz vor halb 1 erreichte man Offenbach, an einem Kiosk warteten schon ca. 30 Motivierte, welche aber nur guckten, denn wir wurden ja weiterhin begleitet, am Stadion sogar Pferdestaffel -.- ^^.
Eine Stunde vor Spielbeginn betrat man endlich das Stadion bzw. der erste Weg führte zum Bratwurststand.
Dort wurden heute einige Leckereien wie Rindswurst, Paprikawurst, Steak etc. angeboten.
Zu erwähnen ist allerdings, dass sich einer die Jalapeno-Wurst kaufte…
Bin normalerweise scharfes Essen gewöhnt, aber dieses Teil zog einem echt den Boden unter den Füßen weg, brutalst scharf. Da half nicht einmal ein Becher Äppler *g*.
Wir schreiben 14 Uhr, die beiden Teams laufen ein, es geht endlich los. Erste Halbzeit ist schnell erzählt, Offenbach hauptsächlich am Drücker, in der 37. Minute der Führungstreffer für die Heimmannschaft, was auch gleichzeitig der Pausenstand war.
In der 2. Hälfte zeigte sich unser Team von einer anderen Seite, der Druck wurde erhöht, man drängte auf den Ausgleich. 10 Minute vor Ende netzte Zellner ein, 5 Minute später traf Nico Beigang leider nur den Pfosten, aber mit einem Unentschieden am Bieberer Berg kann man schließlich trotzdem zufrieden sein.
Nach dem unsere Helden in Rot gebührend gefeiert und verabschiedet wurden, ging es wieder unter bewaffneter Begleitung zurück zum Bahnhof. In Hanau hatten wir ne Stunde Aufenthalt, welche mit Essen und Ratschen gut rübergebracht wurde.
Über Würzburg, Ansbach und Nürnberg ging es auf einer amüsanten Fahrt wieder zurück in die Domstadt, welche wir kurz nach 11 erreichten.
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